#1 SUPPORTYOURLOCALS - jula


In unserer Interviewreihe #supportyourlocals wollen wir euch regelmäßig unsere stationären Händler*innen vorstellen. Ihr erfahrt wo ihr sie findet, was ihr dort findet und wie ihr sie auch (oder vor allem) zu Corona-Zeiten unterstützen könnt!

jula - FEINER ZWIRN & KLEINES SCHUHWERK

Hinter jula steckt eine nähbegeisterte Ottensheimerin namens Claudia Pirkelbauer. Ihr findet dort Kindermode, Kinderschuhe und Nähzubehör. Der Laden in der Bahnhofstraße Nummer 4 in Ottensheim (AT) liegt am oberen Ende des Markplatzes, gleich rechts neben der Kirche. Mit Ausblick auf das alte Gemäuer.

Online findet ihr jula hier: https://www.jula.at




Zu Beginn wäre es toll, wenn ihr euch einmal kurz vorstellen könntet. Wer seid ihr, wo findet man euch, seit wann gibt es euch? Habt ihr Schuhe für Kinder und Erwachsene?

Mein Name ist Claudia Pirkelbauer, ich bin 46 Jahre alt. Seit März 2017 gibt es das Geschäft „jula“ in Ottensheim, Oberösterreich. Meine eigentliche Idee war es, Kinderbekleidung aus Biostoffen zu nähen und zu verkaufen. Ergänzt wird das Angebot durch Kinderschuhe, Biostoffen und Nähzubehör – siehe Homepage www.jula.at

 Seit 2019 teile ich mir die Räumlichkeiten mit dem Geschäft Mawasi.




Wieso habt ihr euch dazu entschieden Barfußschuhe in euer Sortiment aufzunehmen? Gibt es bei euch verschiedene Schuharten oder nur Barfußschuhe?

Jula führt mittlerweile nur mehr Barfußschuhe für Kinder. Begonnen habe ich mit „normalen“ Kinderschuhen. Bald habe ich aber bemerkt, dass die Nachfrage nach Barfußschuhen stieg. Ich habe mich umgehört und gesucht und sehr bald die Vorzüge von Barfußschuhen entdeckt. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut.




 Hand aufs Herz: Seid ihr auch persönlich Fan von Barfußschuhen und tragt diese in eurer Freizeit?

Ich trage gerne Barfußschuhe, allerdings eher im Sommer/Frühling, um ehrlich zu sein ;-)




Wie wichtig ist euch das Thema Nachhaltigkeit? Welche Kriterien sind für euch wichtig und was macht einen Schuh für euch nachhaltig?



Das Thema Nachhaltigkeit ist für mich sehr wichtig. Ich verkaufe nur Produkte, die in Europa hergestellt wurden. Und die Firmenphilosophie des Herstellers muss für mich stimmig sein.




2020 war durch Corona ein sehr hartes Jahr für viele Berufszweige. Was denkt ihr, wie wird sich der lokale Einzelhandel zukünftig entwickeln – auch unabhängig von Corona?

Ich hoffe, dass manche Kunden umdenken und sich wieder auf den persönlichen Kontakt besinnen. Aber es wird schon noch ein Stück schwieriger, sich gegen den Onlinehandel zu behaupten. Dennoch denke ich, dass spezielle Konzepte, die kundenfreundlich sind, durchsetzen können. Während unserer Lockdowns habe ich schon bemerkt, dass wir in unserem Umfeld sichtbarer wurden, weil die Menschen plötzlich nach regionalen Angeboten gesucht haben.




Zu Corona-Zeiten wird man kreativ und viele Menschen wollen den lokalen Handel weiterhin unterstützen. Wie macht ihr das, gibt es bei euch einen Click & Collect-Service? Wenn ja, wie funktioniert dieser?

Meine Geschäftskollegin und ich machen eine Art „Click & Collect-Service“. Wir haben bewusst keinen Onlinehandel und werden das auch nicht anstreben. Die Kunden werden telefonisch oder per Mail beraten, können auf der Homepage die Sachen aussuchen. Abholung findet nach Terminvereinbarung statt oder die Ware wird versandt oder zugestellt. Bezahlt wird mittels Rechnung/Überweisung. Das hat bisher reibungslos funktioniert.




Zu guter Letzt: Was wünscht ihr euch für das Jahr 2021?

Etwas mehr Stabilität. Ich wünsche mir wieder den persönlichen Kundenkontakt. Der fehlt schon sehr. Ansonsten Gesundheit und Frieden.